VG Vogtland die Verantwortungsgemeinschaft-Vogtland


 

Gott lädt uns ein,

 

weil er uns ansprechen will in seinem Wort,

 

weil er in unserer Gemeinschaft gegenwärtig ist,

 

weil er uns im heiligen Mahl stärken will

 

und uns seine Liebe schenken will.

 

Wir sind eingeladen,

 

seine Größe mit Liedern und Gebeten

 

zu loben und zu preisen.

 


Pfarrbrief der Pfarreien Auerbach und Falkenstein / November 2018 – Februar 2019

 

Liebe Schwestern und Brüder!

 

Mit diesem gemeinsamen Pfarrbrief der Pfarreien Auerbach und Falkenstein führen wir neue Gottesdienstzeiten ein.

 

Bevor diese erläutert werden, ist es wichtig, einmal grundlegend auf die Bedeutung des Gottesdienstes am Sonntag zu schauen: Gott dient uns und wir dienen ihm. Gott lädt uns ein, weil er uns ansprechen will in seinem Wort, weil er in unserer Gemeinschaft gegenwärtig ist, weil er uns im heiligen Mahl stärken und uns seine Liebe schenken will. Wir sind eingeladen, seine Größe mit Liedern und Gebeten zu loben und zu preisen. Im sonntäglichen Gottesdienst soll die vergangene Woche mit allen Erlebnissen einfließen und für die neue Woche empfangen wir Orientierung und Stärkung. Deshalb ist der Gottesdienst am Sonntag so wichtig – für jede und jeden persönlich und für unsere Gemeinde.

 

Für viele ist die Zeit des Gottesdienstes ein wichtiger Faktor. Mit dem aktuellen jährlichen Wechsel von 9 Uhr und 10.30 Uhr zwischen Auerbach und Falkenstein sind viele unzufrieden. Dort, wo 9 Uhr Messe ist, bleiben Kinder und Jugendliche weg.

 

Beide Pfarrgemeinderäte haben deshalb am 23.6.2018 von 9-16 Uhr intensiv gearbeitet. Verschiedenste Gottesdienstmodelle auch anderer Gemeinden wurden geprüft, intensiv diskutiert und die für unsere Situation beste Variante ausgewählt.

 

Wichtige Kriterien für eine Neuregelung sind: aktuelle Gottesdienstbesucherzahlen, ein gerechter Wechsel der Zeiten, die Entfernungen zwischen den einzelnen Gottesdienstorten, die Machbarkeit für einen Pfarrer und regelmäßige Gottesdienste des Pfarrers in allen Gemeindeteilen.

 

Es geht um keine endgültige Variante, sondern um eine Probezeit bis zu den Sommerferien 2019. Mit der Pfarreineugründung 2020 gibt es ganz neue Gottesdienstzeiten. Bis dahin nutzen wir die Chance, etwas Neues auszuprobieren.

 

Die neue Regelung basiert auf der Rotation der Gottesdienstzeiten in den drei Hauptkirchen im wöchentlichen Wechsel (Dreiwochenzyklus). Die Außenstellen haben aller zwei Wochen wie bisher, dabei abwechselnd Heilige Messe und

 

Wortgottesfeier (WGF). Die Messe in Bergen bleibt am 2. Sonntagnachmittag.

 

Die Übersicht der Gottesdienste Samstag und Sonntag können Sie herausnehmen und immer wieder darauf zu schauen. Die einzelnen Orte sind durch unterschiedliche Farben gekennzeichnet.

 

Besondere Gottesdienste und Termine finden sie auf den letzten beiden Seiten. Grundsätzlich sind alle gemeindeübergreifend zu allen Veranstaltungen eingeladen!

 

Zunehmend wichtiger wird es sein, nicht nur auf seinen Ort fixiert zu sein, sondern auch in andere Orte zum Gottesdienst zu fahren. Für so viele andere Anlässe fahren wir ganz selbstverständlich mal da, mal dorthin. Warum nicht auch für so etwas Wichtiges wie den sonntäglichen Gottesdienst?

 

Weil dieser Pfarrbrief ausführlich ist und bis Ende Februar reicht, gibt es dieses Jahr keinen Weihnachtsbrief! Für die Seniorenadventsfeiern wird deshalb nicht noch einmal extra eingeladen. Fühlen Sie sich hiermit herzlich eingeladen!

 

Abschließend möchte ich Sie bitten, sich auf die neuen Zeiten einzulassen und mir und den Pfarrgemeinderatsmitgliedern nächstes Jahr ab Frühjahr eine Rückmeldung zu geben, wie es Ihnen in den ersten drei Monaten mit dieser neuen Regelung der Gottesdienstzeiten gegangen ist.

 

Im Namen der beiden Pfarrgemeinderäte

Ihr Pfarrer Ralph Kochinka

 

Alle Gottesdienstzeiten und Termine finden Sie hier

 

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Geleitwort des Bischofs


Liebe Schwestern und Brüder im Herrn,
im Rahmen des pastoralen Erkundungsprozesses werden die meisten Pfarreien unseres Bistums in den kommenden Jahren neue Strukturen erhalten und neu gegründet. Nach der Zeit des Kennenlernens und Zusammenwachsens werden so aus vielen Verantwortungsgemeinschaften neue Pfarreien. In dieser Weise stellen wir uns den aktuellen Herausforderungen der Zeit, passen unsere pfarrlichen Strukturen den Gegebenheiten an und bereiten sie auf die von uns vorauszuplanende mittelfristige Zukunft vor. Damit nicht jede Pfarrei unnötigerweise selbst mit den analogen Verwaltungsaufgaben belastet wird, stellt Ihnen das Bischöfiche Ordinariat eine Fülle von Hilfsangeboten zur Verfügung. Dazu dient u. a. die Ihnen nun vorliegende Arbeitshilfe „Auf dem Weg zur Neugründung von Pfarreien“. In ihr sind viele Sachverhalte einheitlich geregelt, zusätzlich wird auf einen geschützten Internetbereich der Bistumshomepage verwiesen, auf dem Sie viele Fragen klären sowie viele Musterbriefe herunterladen und an Ihre Situation vor Ort anpassen können. Die hier angebotene strukturelle Entlastung in Verwaltungsfragen soll Ihnen die Möglichkeit eröfnen, sich weiterhin intensiv mit der Frage zu beschäftigen, in welcher Weise Sie vor Ort Kirche sein sollen und wollen.
Für diese Ihre Suche nach Christus segne Sie der allmächtige Gott.


Dresden, den 2. Oktober 2017
Heinrich Timmerevers

Bischof von Dresden-Meißen

Gesamte Handreichung bitte Bild anklicken oder hier


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