Alle Gemeinden und kirchlichen Orte im Bistum Dresden-Meissen sind zum Erkundungsprozess eingeladen. Innerhalb verschiedener Verantwortungsgemeinschaften des Bistums soll geklärt werden, wie wir uns Kirche an diesen Orten vorstellen und wie wir dies umsetzen wollen. Dabei geht es nicht nur darum, wie wir Kirche für uns, sondern gerade auch, wie wir Kirche für alle Menschen sein können.

 

Wie kann ich mich einzeln oder als Gruppe beteiligen?

 

Alle sind gefragt

Der Erkundungsprozess lebt davon, dass möglichst alle beteiligt sind, die vor Ort Kirche mitgestalten und sich als Christen in gesellschaftlichen Anliegen engagieren. Es geht darum, Kirche weiter, offener und vielfältiger zu erleben und auch für andere einladend zu gestalten. Hier ist es nicht entscheidend, ob jemand bereits langjährig in seiner Gemeinde ehrenamtlich aktiv oder nur kurzzeitig an einem Projekt oder einer Initiative beteiligt ist. Gerade die Vielfalt kirchlicher Ausdrucksformen macht den Prozess so spannend und regt ein gegenseitiges Lernen und Vertiefen an. Dabei ist es gut, wenn wir einander in unseren verschiedenen Prägungen und Kirchenerfahrungen ernst nehmen und die Unterschiede auch gelten lassen.

 

An wen kann ich mich wenden?

Ansprechpartner/in für den Prozess in den Regionen sind die Steuerungsgruppe und der jeweilige Leiter der Verantwortungsgemeinschaft. Die Pfarreien und Einrichtungen sind herzlich eingeladen, auf ihren Internetseiten und Mitteilungsblättern Infos zum Erkundungsprozess anzubieten und Kontaktpersonen zu benennen. Eine ganze Reihe von Beispielen finden Sie hier auf der Homepage.
Im Namen unseres Bischofs laden wir Sie herzlich ein, an diesem Erkundungsprozess mitzuwirken! Bringen Sie sich ein mit Ihren Erfahrungen, Fragen und Rückmeldungen und tragen Sie das Anliegen bitte weiter!

 


 

Wo stehen wir in unserer VG-V:

  • das Vogtland selbst wandelt sich zur Tourismus- und Kurregion

    (bereits 5 Krankenhäuser und 4 Kurkliniken)
  • Abwanderung der jüngeren Leute

  • drastische Überalterung der Gemeinden

  • z.T. Probleme mit Bausubstanz und leerstehenden Immobilien

  • alle derzeitigen Pfarreien mit eigenen sehr unterschiedlichen Traditionen sind bereits zusammengelegt

  • es gab bisher wenige Berührungspunkte zwischen den Gemeinden

  • "VG der langen Wege" (sehr lange Fahrzeiten, nur Landstraßen in zersiedeltem Gebiet oder Gebirgsstraßen durch Wälder)

  • die Gemeinden sind von ihrer Geschichte her "Pfarrer-orientiert" (benötigen daher feste Ansprechpartner und Verantwortungsträger)

  • in unserer VG gibt es keine von der kath. Kirche oder Caritas getragenen Einrichtungen (alle karitativen

         Bereiche – auch Schulen und Kindergärten – werden im Vogtland von evangelischen Institutionen betrieben)

  • die ökumenische Zusammenarbeit ist für uns wie eine Tür zum „Weltdienst“

  • unser Erkundungsprozess verzögerte sich durch mehrere Faktoren:

  1. die Pfarrei Reichenbach kam erst später dazu

  2. die einjährige Krankheit von Pfr. K. Köst

  3. Weggang von Pfr. Tschöpe und Pfr. Köst

  4. Neuanfang Pfr. Ralph Kochinka (Amtseinführung)